Während der letzten Jahre bot ich regelmäßig Kurse für Personen an, die sich ein Fernrohr kaufen wollen und sich händlerunabhängig informieren möchten, oder bereits ein Teleskop besitzen und gerne an diesem Gerät eingewiesen werden möchten. Einige Kapitel des Kurses werden demnächst auf dieser Homepage nachzulesen sein.
Außerdem werde ich hier einige meiner Fernrohre und Selbstbauprojekte vorstellen.
Mit einem Großfernglas lassen sich besonders gut ausgedehnte Himmelsobjekte beobachten. Für diesen Zweck kaufte ich mir ein 10x80 Fernglas von Carl-Zeiss-Jena, eine stabile Gabelmontierung für eine wackelfreie Beobachtung baute ich mir selber. Es ist immer wieder erstaunlich, was bereits mit "nur" 63mm Öffnung alles beobachtet werden kann. Für die Beobachtung und Fotografie von Sonne und Mond setze ich hauptsächlich den 63/840mm Refraktor von Carl-Zeiss-Jena ein, der auch unter dem Namen Telementor bekannt ist. Warum muß ein Teleskoptubus immer rund sein? Es geht auch ganz einfach mit einer eckigen Holzkiste. Diese Bauform habe ich bei meinem 152mm-Newton gewählt, den ich hauptsächlich zur Astrofotografie einsetze. Seit dem Sommer 2002 benutze ich zur visuellen Deep-Sky Beobachtung ein 318mm Dobson-Teleskop. Um das Gerät transportabler zu machen, wählte ich für den Tubus eine leicht zerlegbare Gitterrohrkonstruktion. Für die Astrofotografie ist eine stabile Montierung unabdingbar. Wegen der hohen Kosten ließ ich mich ein Jahr lang auf das Abenteuer "Selbstbau einer Montierung" ein. Seit Anfang 2005 besitze ich auch noch einen Skywatcher ED80-Refraktor.
In der Bezugsliste finden Sie eine Sammlung von Firmen, die für den Selbstbau interessante Produkte anbieten. Als Autoguider für die Astrofotografie verwende ich eine SBIG ST4, für die ich eine extra Spannungsstabilisierung baute, um auch bei einer schwächelnden Autobatterie den stabilen Betrieb zu garantieren.
Inzwischen gibt es beim Kauf von Sonnenfiltern
eine große Auswahl. Einen Glas- und einen Folienfilter habe ich miteinander
verglichen. Etwas weniger mit Teleskopen hat ein Taschenwärmer
zu tun, aber trotzdem sind sie vor allem bei kalten Winternächten
äußerst praktisch.