Am 9. Januar 2001 fand eine totale Mondfinsternis von Europa aus sichtbar.
Leider befand sich bis kurz vor Ende der Totalität eine homogene Wolkenschicht
vor dem verdunkelten Mond, so daß der Mond während der Totalität
absolut verfinstert war. Somit ist auf dem Bildern nur der partiell verfinsterte
Mond mit entsprechender Bildschärfe und -kontrast sichtbar. Die Aufnahmen
wurden zusammen mit Gerd Görres und Reinhard Lauterbach an einem Celestron
C14 (356/3900 Schmidt-Cassegrain Teleskop) angefertigt, dessen Brennweite
mit dem Lumicon Giant Easy Guider auf etwa 2100mm reduziert wurde. Als
Film benutzte ich den Kodak E200, die Empfindlichkeit wurde bei der Filmentwicklung
auf 640 ASA gesteigert, wobei leider ein rötlicher Hintergrundschleier
entstand.
Mondhalo mit Nebenmonden
28mm Objektiv, Blende 2, 1 Sekunde Belichtungszeit (64/01)
partielle Phase um 19h47 MEZ, 1/60 Sekunde Belichtungszeit (64/07)
partielle Phase um 20h01 MEZ, 1/125 Sekunde Belichtungszeit (64/15)
partielle Phase um 20h32 MEZ, 1/4 Sekunde Belichtungszeit (64/23)
partielle Phase um 22h32 MEZ, 1/30 Sekunde Belichtungszeit (64/28)
partielle Phase um 22h55 MEZ, 1/500 Sekunde Belichtungszeit (64/35)
Zwei partielle Phasen um 22h55 MEZ, 1/250 Sekunde Belichtungszeit ???
(64/34)
Die rechte Mondseite befindet sich noch im Erdschatten, während
die linke Seite vom Rand des Kuppelspaltes bedeckt wird...
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und CCD.