Auf dem Königstuhl in direkter Nachbarschaft der Großstadt Heidelberg liegt die Landessternwarte, die ich 1996 besuchte.
Altes Eingangstor zum Sternwartengelände
Zwei in den Werkstätten der Sternwarte gebaute 70cm-Cassegrain
Teleskope mit 5,60m Brennweite werden heute vor allem zur Überwachung
von Variablen Objekten und Quasaren eingesetzt.
In einigen Gebäuden befindet sich noch die Originalausstattung.
Dieser 20cm-Refraktor mit 3,0m Brennweite der Firma Merz aus München
mit einem Holztubus wurde bereits 1894 in der Karlsruher Sternwarte zur
Beobachtung von Doppelsternen eingesetzt. Im Moment wird er nur noch zur
Sonnenprojektion bei Führungen eingesetzt.
An der Montierung rostet leider unübersehbar der Zahn der Zeit.
Einfacher aber wirkungsvoller Antrieb der Kuppel mit einem großen
Handrad.
In einem kleinen Ausstellungsgebäude befinden sich einige ältere
Teleskope oder optische Bauteile.
Mit diesem Astrographen wurden die ersten astronomischen Beobachtungen
zur Jahrhundertwende gemacht. Das Teleskop (150/2500mm) von Reinfelder
und Hertel diente zur Kontrolle der Nachführung, die beiden Astrokameras
(900mm Brennweite) von Voigtländer und Sohn wurden hauptsächlich
zur Suche nach Kometen und Planeten eingesetzt.
Uhrwerksantrieb der Montierung
Vielfältige Einstell- und Korrekturmöglichkeiten der Nachführung.
Homepage der Landessternwarte Königstuhl/Heidelberg: http://www.lsw.uni-heidelberg.de