Vom 9. bis zum 12. Mai 2002 fand das von Walter Kutschera organisierte
11. Internationale Teleskoptreffen Vogelsberg (ITV) statt. Das Treffen
findet auf einem Sportplatz nahe der Gemeinde Stumpertenrod bei Feldatal
statt. Wegen der schlecht abschätzbaren Wetterlage entschlossen sich
zwei Bekannte von mir und ich, am 8. Mai bei einem leicht verzirrten Himmel
zum Teleskoptreffen aufzubrechen, denn für die nachfolgenden Tage
wurde wieder schlechteres und vor allem regnerisches Wetter prognostiziert.
Während der Fahrt blieben zwar die Zirren, aber das Prinzip "Hoffnung"
trieb uns weiter in Richtung Pilgerstätte ITV.
Auf dem Teleskoptreffen dominierten klar die Selbstbaugeräte oder
umgebaute Händlerware, was das Treffen vor allem für die ATMler
sehr interessant macht.
Im Folgenden sind einige Impressionen vom Teleskoptreffen und vor allem
Bilder interessanter Selbstbaugeräte. Wer sein Teleskop hier findet,
kann mir gerne ein paar Daten zu dem Gerät, einen Link zu seiner Homepage
und seinen Namen mailen, beim nächsten Update meiner Homepage wird
dann die Seite ergänzt. Zur einfacheren Orientierung habe ich die
Bilder durchnumeriert.
Zum Betrachten der Bilder in einem größeren Format einfach
das Icon in der linken Spalte anklicken.
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Die Sportanlage von Stumpertenrod befindet sich irgendwo unter dem aus allen Nähten platzenden Teleskoptreffen. |
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Die meistens Teilnehmer kommen schon einige Tage vor dem eigentlichen Teleskoptreffen. |
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Die Zufahrt zum Sportplatz beim Vereinsheim ist noch passierbar. Ein paar Tage später konnten Autos diese Stelle nur noch am Abschlepphaken eines Radladers passieren. |
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Die Folgen einer sternklaren Nacht... |
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Interessierten wird der Selbstschliff von Teleskopspiegeln erklärt... |
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... und vorgeführt. |
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Die Zeltsiedlung von Helge
Schlinzig und Jürgen
Meyer
wurde mit Helges Stativen publikumswirksam abgesteckt. |
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ITV-Profis sind an der "kompletten" Ausrüstung wie Partyzelt, Biergartentische /-bänke und Grill zu erkennen. Während des ITV fertigte Helge ein bebildertes Tagebuch an, welches auf seiner Homepage angesehen werden kann (lohnenswert!). |
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Von führenden Außerirdischen empfohlen:
Woodmaster-Stative von Helge Schlinzig. |
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In das Stativ wurde die komplette Nachführelektronik und eine zusätzliche Beleuchtung eingebaut. Dadurch hängen nirgendwo mehr Kabel rum. Beim Transport wird die Klappe geschlossen, um die Elektronik zu schützen. |
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Nachbau des Woodmasters für kleinere Geräte |
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Alles Selbstbau: Stabiles Holzstativ mit Holzmontierung und einem exzellenten Schrittmotorantrieb von Michael Koch. |
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Newton-Teleskop auf einer Gabelmontierung. Die Gabel sitzt auf einer runden Holzpatte, in die ein Schneckengewinde zwecks manueller Nachführung geschnitten wurde. Eine Bauanleitung kann bei der Wilhelm Foerster-Sternwarte am Insulaner in Berlin (Munsterdamm 90, 12169 Berlin-Schöneberg) erworben werden. |
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Noch immer beschäftigen sich einige mit dem nicht ganz einfachen Gebiet des Montierungsselbstbaus. |
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Hier hat wohl jemand Zugriff auf eine gut ausgestattete Metallwerkstatt. |
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Verwacklungsfreie Ameisenbeobachtung bei 300facher Vergrößerung. Eine sechseckige Holzplatte wird mit einer Gewindestange nach oben gegen die Stativbeine gedrückt, deren Spreizung aber durch eine Kette am unteren Ende der Beine beschränkt wird. Das Ergebnis ist eine deutlich höhere Stabilität des Stativs. |
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Filigranes Stativ unter "Kurt's Silbercassi".
Kurt Schreckling baute seinen selbstgeschliffenen 12,5"-Newton zu einem Cassegrain um und verwendete zur Gewichtseinsparung Dämmaterial von Heizkörpern als Tubusmaterial. |
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Bernd Kallis von der Astro Station OAAS/Albireo baute aus zwei Zeiss Telementor Fernrohren sein Großfernglas R2D2. Die Verbindung der beiden Teleskope erfolgte mit Rohrschellen aus dem Baumarkt, daher war kein spanender Eingriff nötig (das verbietet sich bei Zeiss-Optiken eh von selbst!). |
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Kleiner Selbstbaudobson. Für den Transport können die beiden Alustangen entfernt werden, wodurch das Gerät sehr kompakt wird. |
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Elmar Benninghaus erweiterte sein Dobson-Teleskop mit einer Nachführung durch Schrittmotoren. |
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Der Antrieb in beiden Achsen erfolgt jeweils über eine runde Holzplatte und Reibradantrieb. Für einen einfacheren Transport kann der Tubus durch eine Steckverbindung zweigeteilt werden. |
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Einer der wenigen Volltubus-Dobsons (hier von Rolf (?) ). Auch die Außenflächen der Höhenräder sind mit Teflon beschichtet, um die seitliche Reibung innerhalb der Führung zu vermindern. |
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Der Fangspiegel wurde mit drei Klebepunkten an einer justierbaren Platte befestigt, um Gewicht zu sparen. |
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Ultraleichtabu-Dobson von Manfred Kleisa. Die Höhenräder wurden für eine schnelle und einfache Montage mit Fahrrad-Schnellspannern befestigt. |
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Eine sehr stabil aussehende Teleskopkonstruktion. |
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36cm f/4,5 Dobson von Roland Krebs, die Spiegeloptik wurde von Martin Trittelvitz geschliffen. |
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Die Höhenräder lassen sich für einen einfacheren Transport mit Griffschrauben entfernen. Dank des extremen Leichtbaus wiegt das Teleskop nur 23kg. |
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15" Gitterrohrdobson von Mischel Nötgen nach dem Buch von Richard Berry und David Kriege |
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Auch hier wieder eine motorische Nachführung in beiden Achsen. |
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Kleiner Gitterrohr-Newton als Sucherfernrohr. |
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24" f/4,1 Leichtbaudobson "Kyklopas" von Stathis Kafalis mit einem begeisterten Bewunderer. |
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Auch die Rückseite sieht sehr professionell gestaltet aus. |
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27-Punkt Spiegellagerung aus Aluminium |
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Das Oberteil wurde sehr flach gehalten und besteht "nur" aus zwei Ringen mit einigen Streben als Abstandhalter. Zur Vermeidung von Streulichteinfall in das Okular befindet sich gegenüber des Okularauszuges eine großflächige Abschirmung. Im Hintergrund das Fernrohr von Rüdiger Heins. |
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Sogar an der Spinne wurde möglichst viel Material gespart. Im "Zentralorgan" der Spinne befinden sich zwei Batterien für die Fangspiegelheizung. |
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Kleiner Newton als Sucher. |
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Dobson für Pärchen von Klaus Jünemann. Zwei 9"-Newton-Teleskope auf einer Dobson-Montierung. |
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Die Oberteile lassen sich drehen, um bei zweiäugiger Beobachtung den Augenabstand richt einstellen zu können, oder damit zwei Leute gleichzeitig beobachten können |
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Der Stand der Astronomiezeitschrift Magellan |
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Die kleine transportable Sternwarte von Gerd Herzogenrath |
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Giovanni Donelascis Dobson. |
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Damit der Schwerpunkt des Teleskops möglichst weit unten ist, wurden ein paar Stahlblöcke an die Spiegelzelle geschweißt. |
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Der stolze Besitzer (rechts) möchte trotz handfester Argumente sein Fernrohr nicht verkaufen... |
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Manche bringen neben ihrem Fernrohr auch gleich die komplette Sternwarte mit. Die komplette Sternwarte wurde von Peter Bauer aus Aluminium geschweißt. |
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Geselliges Beisammensein läßt die Dämmerungsphase schnell vorbei ziehen. |