Die Idee, eine kurze Anleitung für den ersten Einstieg in die Astrofotografie zu schreiben, kam mir ihm Rahmen der Vorbereitung eines Vortrages anläßlich des Ersten Astronomietreff Hückelhoven am 17.2.2001. Im Laufe der Zeit hielt ich den Vortrag noch einige Male an anderer Stelle, und in der anschließenden Diskussion bekam ich immer wieder Anregungen, bestimmte Sachverhalte genauer zu beschreiben oder Überflüssiges zu streichen. Immer wieder kam dabei auch die Frage auf, ob Teile des Vortrages (vor allem die Tabellen über Belichtungszeiten und der brauchbaren Kameras) in gedruckter Form erhältlich seien. Diesem Wunsch versuche ich nun mit dieser Homepage nachzukommen. Bei Fragen, Anregungen und Kritik einfach eine e-mail an mich schicken, ich werde versuchen, sie möglichst schnell zu beantworten.
Aachen, Dezember 2001
Einleitung
Viele kennen das Gefühl: Sie kommen beispielsweise im Urlaub in eine dünn besiedelte Gegend, und wenn sie nachts zum Himmel blicken, sind sie von der Sternenpracht ersteinmal überwältigt: Tausende von kristallklar funkelnden Sternen, dazwischen ein milchig erscheinendes Streifen quer über den Himmel bis hinunter zum Horizont. Nach einiger Zeit erkennen Sie einige der bekannten Sternbilder wieder, die in der waren Sternenflut fast untergehen, dazwischen befinden sich immer wieder Sternansammlungen oder kleine diffuse Nebel, die in den dicht besiedelten Gegenden nicht mehr mit bloßem Auge sichtbar sind. Dabei entsteht auch oft der Wunsch, das Gesehene im Bild festzuhalten, um sich auch später an diesen wunderbaren Anblick erfreuen zu können. Und dies ist für viele der Einstieg in die Astrofotografie.